Unsere Empfehlungen:

Der Garten im Herbst und Winter

Ein junges Mädchen sitzt draußen im Gras und wirft fröhlich Herbstblätter in die Luft. Sie trägt eine beige Weste, eine Strickmütze und Stiefel. Neben ihr steht ein Korb mit Trauben. Sonnenlicht und herbstliche Farben prägen den Hintergrund.

Vorbereitungen für den Winter Einige Gartenarbeiten sollten unbedingt noch im Herbst abgeschlossen oder durchgeführt werden. Die wichtigsten Arbeiten haben wir für Sie hier zusammengestellt. Viele Arbeiten sind von der Temperatur abhängig  und können bei milden Temperaturen bis in den Winter hinein erledigt werden. Wenn Sie alles erledigt haben, müssen nur noch die Gartengeräte gesäubert und weggestellt werden. Der Rasen – Rasenmäher im Winterschlaf Im Herbst wird der Rasen das letzte Mal vor dem Winter gemäht.  Zudem muss das Laub regelmäßig mit einer Harke zusammen geharkt werden. Lässt man das Laub liegen, kann es zur Schimmelbildung und Zersetzung kommen. Wenn Sie noch Rasen aussäen möchten, sollten Sie dies auf jeden Fall noch vor November erledigen, denn dann ist es meist noch frostfrei. Kahle Stellen im Rasen können Sie im Herbst für das nächste Jahr ausbessern. Zudem sollte die Herbstdüngung des Rasens erfolgen. Mit einem speziellen Rasendünger machen Sie den Rasen frostfest. Durch die Langzeitwirkung von Rasendünger muss der Rasen nur  dreimal im Jahr, d.h. im Frühjahr, Sommer und Herbst gedüngt werden, damit er schnell grün und widerstandsfähig wird. Bäume – Pflanzzeit Im Oktober ist die optimale Pflanzzeit für Gehölz. Zudem können Sie Ihre Obstgehölze schneiden. Dies regt das Wachstum der jungen Triebe an und soll die Ernte im nächsten Jahr verbessern. Gut geschnittene Bäume sind oft nicht so stark krankheitsanfällig. Meist ist ein Baumschnitt jedoch erst am Ende des Winters sinnvoll, wenn wirklich alle Blätter vom Baum sind und die Temperaturen wieder ein wenig steigen. Im Januar kann dann je nach Baum, der Entlastungsschnitt, der Formschnitt oder der Ertragsschnitt durchgeführt werden. Rosen pflanzen und schneiden Durch einen guten Schnitt wird eine Rose kräftiger und weniger durch Schädlinge angefallen. Zudem ist der Herbstschnitt wichtig um abgestorbenes Pflanzenmaterial zu entfernen und so Pflanzenkrankheiten im Winter vorbeugend zu verhindern. Für das Beschneiden der Rosen benötigen Sie eine scharfe Garten- oder Rosenschere und schützende Gartenhandschuhe. Als Faustregel gilt, die Rosen bis auf das vierte Auge runter zuschneiden. Jedoch sollten Sie über diesem Auge so hoch abschneiden, wie der zugehörige Stängel breit ist. Die Pflanze sollte nach dem Schnitt möglichst symmetrisch aussehen. Von Oktober bis November ist die beste Rosen-Pflanzzeit. Denn so können noch Wurzeln ausgebildet werden, bevor der erste Frost kommt. Bei besonders kalten und frostigen Wintern empfiehlt es sich aber doch, die Rosen erst im Frühjahr auszubringen. Frühlingsblumenzwiebeln schon im Herbst pflanzen Der Herbst ist perfekt für die Vorbereitungen der Frühlingsblüher, denn durch das Klima bietet er den Zwiebeln die nötige Feuchte für das Wurzelaustreiben. Die Blumenzwiebeln sollten immer mit der Spitze nach oben eingepflanzt werden. Als Faustregel für die Einpflanztiefe gilt: Immer doppelt so tief einpflanzen, wie die Zwiebel groß ist. Schöne Zwiebelblumen sind z.B.: Tulpen, Hyazinthen, Narzissen (Osterglocken), Krokusse, Lilien, Zierlauch oder Märzenbecher. Dahlien, Geranien und Kübelpflanzen – Winterquartier Dahlien und Geranien sind frostempfindlich und müssen zum Winter aus der Erde geholt werden, ehe der erste Frost einsetzt. Im Herbst ist auch die richtige Jahreszeit um Stecklinge von Geranien zu ziehen. Ende Herbst müssen auch die Kübelpflanzen langsam in ihre Winterquartiere umgesiedelt werden. Vorher sollten Sie die Pflanzen auf Krankheits- und Schädlingsbefall überprüfen und die Winterquartiere säubern.

Winterfester Gartenteich

Eine Person mit einem breitkrempigen Hut verwendet ein Werkzeug mit langem Griff, um an einem sonnigen Tag einen Teich zu reinigen oder zu pflegen, der von Felsen, Gras und blühenden lila Blumen umgeben ist.

Wie mache ich den Gartenteich winterfest? Im Herbst senken sich allmählich die Temperaturen und die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Auch im und um den Gartenteich bedarf es einiger Vorbereitungen und ein wenig Pflege, um die Wintermonate gut zu überstehen. Wertvolle Hilfen für den Herbst Zunächst einmal gilt es, so wenig Laub wie möglich in den Teich sinken zu lassen, um ein übermäßiges Freisetzen von Faulgasen zu verhindern. Laubschutznetze Darum empfehlen wir spezielle Laubschutznetze, eine wertvolle Hilfe für den Herbst. Es wird mit Hilfe der dazugehörigen Befestigungshaken einfach über den Teich gespannt, erhältlich in den Größen 3 x 2; 3 x 4; 3 x 6; 4x 6; 5 x 6; und 10 x 6 Meter. Kescher & Co. Auch Teichschere und Teichzange sind praktische Hilfsmittel, wenn die Temperaturen bereits kühl sind und man die Hände – oder auch Füße – nicht mehr so gerne im eiskalten Wasser baden möchte. Durch einen Stiel von jeweils 1,25 Meter Länge ist es ohne großen Aufwand möglich, im und am Gartenteich z.B. verblühte, abgestorbene oder wuchernde Pflanzen zurückzuschneiden und aus dem Teich zu entfernen. Teichkescher& Co. Teichkescher in vielen Größen und Ausführungen, u.a. mit Teleskopstiel, vereinfachen die Teichpflege enorm. Blätter und Pflanzenreste lassen sich einfach wegschöpfen. Einfach weggesaugt… Schlamm und Pflanzenreste entfernt man am besten mit einem praktischen Schlammsauger. Bevor der Teich endgültig ruht Wenn ein Filtersystem vorhanden ist, sollte dieses bis zum Wintereinbruch weiterarbeiten. Über die Wintermonate lagert man die Teichpumpe, nach einer Reinigung, am besten in einem mit Wasser gefüllten Behälter an einem frostfreien Ort. Bei Temperaturen unter 8 °C empfehlen wir, die Fische nicht mehr zu füttern, auch nicht mit sogenanntem Winterfutter. Fische bereiten sich in den tieferen Teichzonen auf ihre Winterruhe vor. Die Wasserwerte Ihres Teiches sollten nach wie vor regelmäßig mit einem Aqua-Multitest kontrolliert werden. Die Winterruhe Auch das Leben im Teich scheint still zu stehen und das ist auch wichtig für die Teichbewohner, die sich nun endgültig auf die kalte Jahreszeit eingestellt haben. Wenn der Winter Einzug hält Auch wenn sich das Leben im Teich zur Winterruhe begibt, setzt eine Vielzahl von Mikroorganismen die biologische Abbautätigkeit fort, bei der giftige Faulgase freigesetzt werden. Ist der Teich nun von einer Eisschicht überzogen, können Faulgase nicht mehr entweichen. Ein Übermaß der Gase, in Kombination mit Sauerstoffmangel, kann Fische, Frösche und andere Teichbewohner das Leben kosten. Es empfiehlt sich daher der Einsatz eines Eisfreihalters, der durch seine spezielle Konstruktion für eine eisfreie Stelle im Teich und somit für den notwendigen Gasaustausch sorgt. Günstig und wirkungsvoll zugleich: Eisfreihalter Ersparen Sie sich die Enttäuschung toter Fische oder abgestorbener verfaulter Pflanzen im Frühjahr: Sorgen Sie lieber vor, es kostet nicht viel und ist schnell und einfach zu bewerkstelligen. Eisfreihalter sind einfach zu handhaben. Sie sind für jede Art von Teichen geeignet, da sie energieunabhängig ohne Strom funktionieren. Je nach Größe des Teiches und Härte des Winters, kann man einen oder mehrere der Styropor-Körper verwenden. Auch der Eisfreihalter, inklusive einer kleinen Belüftungspumpe, hält den Teich im Winter an einer Stelle eisfrei. Die kleine Pumpe arbeitet nur an der Teichoberfläche, sodass die Winterruhe im Teich nicht gestört und das Wasser nicht unnötig umgewälzt wird.

Vogelfütterung

Eine Blaumeise mit leuchtend blauem, gelbem, weißem und grünem Gefieder thront auf einem Ast vor einem verschwommenen dunklen Hintergrund.

Die Fütterung von Vögeln lässt uns Tiere aus nächster Nähe beobachten und ist besonders für Kinder sehr interessant. Die Tiere bekommen vor allem im Winter die Kälte sehr zu spüren und benötigen dadurch meist mehr Futter als im Sommer. Gerade bei geschlossener Schneedecke und vereisten Bäumen finden Vögel kaum Futter. Doch auch bei der Vogelfütterung sind einige Dinge zu beachten: Der Schnee ist da – Futterzeit Vögel sollten erst bei Frost und Schnee das Futter angeboten bekommen, damit sie sich, solange wie möglich, ihr Futter selbst suchen. Bei gemäßigten Temperaturen (über 5 Grad minus) sollte das Nahrungsangebot zumeist ausreichend sein. Wenn Sie mit der Fütterung begonnen haben, muss dies regelmäßig geschehen, da Vögel sich an Futterplätze gewöhnen. Am besten füttern Sie immer in kleinen Portionen und füllen das Futter alle 2-3 Tage auf. Dadurch verringern Sie die Gefahr der Krankheitsübertragung und Fäulnis des Futters. Sobald die Temperaturen steigen, sollten Sie die Fütterung einstellen. Das Wintervogelfutter ist für diese Zeit ungeeignet. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, Wildvögel ganzjährig zu füttern. Hierfür gibt es spezielle Ganzjahresfutter, über die Sie sich gern in Ihrem bauSpezi informieren können. Futterstellen, Vorsicht vor Krankheiten Im bauSpezi Baumarkt können Sie verschiedene Arten von Futterplätzen für Vögel kaufen. Darunter befinden sich Futterspender, Vogelhäuser, Futterglocken sowie Knödel, Kolben oder Futterringe. Ein Futterspender ist zumeist gut geeignet, da er nicht durch Kot der Vögel verunreinigt werden kann. Zudem bleibt dort das Futter vor Wind, Regen oder Schnee sicher und wird somit nicht durchnässt und kann nicht verderben. Bei Fett-Körner-Mischungen, wie den Knödeln, Kolben oder Ringen, bleibt das Futter durch den Talg geschützt. Ein Vogelhaus sollte öfters gereinigt werden, um eine gewisse Hygiene zu gewährleisten und die Vögel keine Krankheiten bekommen. Die Futterstelle sollte, möglichst gut geschützt vor Katzen etc., angebracht werden. Die Futterstelle sollte so angebracht werden, dass die natürlichen Feinde der Vögel nicht heran kommen. Um Verletzungen vorzubeugen, sollte zu Fenstern ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. Futter – Körner oder Weichfutter Auch für Vögel gibt es unterschiedliche Futterarten. Zum einen gibt es die Weichfutterfresser. Hierzu gehören beispielsweise Amsel, Star oder Rotkehlchen. Diese Vögel suchen ihre Nahrung bevorzugt am Boden. Für sie eignen sich Haferflocken, Mohn, Rosinen und Obst. Mischfutter wird von Weichfutterfressern gerne angenommen. Zum anderen gibt es die „Allesfresser“. Hierzu zählen Meisen oder Spechte. Die Körnerfutterfresser haben meist einen härteren Schnabel und bevorzugen Sonnenblumenkerne, Hanf oder Sämereien aus Futtermischungen. Für alle Vögel eignen sich Fett-Körner-Mischungen.

Rasen – Auf dem Weg zum Winterschlaf

Gelbe und braune Herbstblätter verstreut auf grünem Gras unter hellem Sonnenlicht.

Rasen im Herbst Für ein schönes, prachtvolles Grün im Frühjahr werden die Vorarbeiten schon im Herbst getroffen. Um eine Schimmelbildung und Zersetzung von Laub zu vermeiden, muss es regelmäßig zusammengeharkt werden. Rasenschäden des Sommers können durch Düngung oder Nachsaat wieder behoben werden. Aussaat und Rasenreparatur Das Aussäen von Rasen sollten Sie unbedingt vor dem ersten Frost erledigen. Nachdem Sie die Aussaat Ihrem Rasen beigefügt haben, sollten Sie etwas Erde über die Samen streuen und mit einem Rechen in die bestehende Erde einarbeiten. Für das Samenstreuen eignet sich am besten ein spezieller Streuwagen. Kahle Stellen und braune Flecken sind im Sommer keine Seltenheit, daher sollte man diese im Herbst ausbessern, um im Frühjahr wieder auf ein sattes Grün blicken zu können. Dazu entfernen Sie einfach die Rasenreste an den vertrockneten Stellen und lockern die Erde darunter auf. Anschließend können Sie neue Rasensamen auf die gelockerte Erde streuen. Damit diese bis zum Wintereinbruch noch aufgehen, sollten Sie die neu eingesäten Stellen mit einer dünnen Erdschicht bedecken und stets feucht halten. Rasendüngung Der Rasen wartet im Herbst auf die letzte Düngung des Jahres. Sie können Ihren Rasen mit einem speziellen Rasendünger frostfest machen. Der organisch-mineralische Dünger enthält jeweils einen hohen Anteil an Kalium, Magnesium und Eisen. Durch das Kalium werden die Frosthärte und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingen verstärkt. Für das schöne Rasengrün im Herbst sorgt Magnesium als Baustein des Blattgrüns (Chlorophyll). Ebenso ist auch Eisen bei der Chlorophyllbildung beteiligt. Die Düngung mit Eisen wird immer in Chelatform vorgenommen. Der Grund dafür ist, dass sich Eisen sehr leicht niederschlägt, wenn es in Kontakt mit anderen Elementen kommt. Durch die Dosierung von Eisen in Chelatform wird dies verhindert. Das Eisenchelat wird erst langsam freigesetzt und im Gegensatz zum Eisensulfat versauert es nicht den Boden. Auch hier ist es wieder von Vorteil einen Streuwagen als Hilfsmittel zu nutzen, da die Düngung dann besonders gleichmäßig erfolgt. Ein regnerischer Herbsttag ist genau das richtige, damit sich der Dünger gleichmäßig verteilen kann. Durch die Langzeitwirkung von Rasendünger müssen Sie den Rasen nur dreimal im Jahr düngen (Frühjahr, Sommer, Herbst), damit er grün und widerstandsfähig bleibt.

Gartenteich: Der Herbst kann kommen

Vier orangefarbene Herbstblätter schwimmen auf ruhigem, dunklem Wasser und erzeugen sanfte Wellen um sich herum.

Die richtige Zeit, um den Teich und die Fische für den Winter vorzubereiten, ist dann, wenn das schöne Farbenspiel der Blätter im Herbst Einzug gehalten hat. Besonders gefordert werden die Teichbesitzer im Bezug auf die Teichpflege im Herbst. Jetzt ist die Zeit, einige Dinge zu beachten. Laub im Gartenteich Zu den wichtigsten Aufgaben am und im Teich zählt das Entfernen von Laub, Mulm sowie der abgestorbenen Pflanzenteile, um eine übermäßige Bildung von Faulgasen zu verhindern. Ein Teichschlammsauger eignet sich für diese Form der Reinigung besonders gut. Hilfreich ist auch der Einsatz eines Laubfangnetzes, das über den Gartenteich gespannt wird und verhindert, dass herabfallendes Laub ins Wasser gelangt. Laubfangnetz Der Zweck des Netzes wird nur erfüllt, wenn die Maschen nicht zu grob sind und es nicht im Wasser versinkt. Zurückschneiden der Pflanzen Grün- und Teichpflanzen, die über die Sommermonate sehr stark gewachsen sind, werden jetzt gekürzt. Die Herbstzeit eignet sich nicht nur gut zum Kürzen der Pflanzen, sondern auch zum Pflanzen von z.B. neuen Stauden am Teichrand. Wer nicht nur wetterfeste Pflanzen in seinem Gartenteich besitzt, sollte diese mit einer Schicht aus Falllaub, Nadelreisig oder Stroh bedecken, um sie vor Frostschäden zu schützen. Fische gut im Auge behalten Bei dauerhaften Temperaturen unter 12 °C sollten die Fische nicht mehr gefüttert werden, da die Tiere das Futter nicht mehr richtig verdauen können. Eine Teichheizung ist hier sehr empfehlenswert, um den Fischen lange die Möglichkeit bieten zu können, sich zu bewegen und kältere Nächte auszugleichen Frostempfindliche Teichtechnik abbauen Aus dem Teich können Filter und Pumpen ausgebaut werden und einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Vor dem Einlagern der Teichpumpen sollten diese auf mögliche Beschädigungen überprüft werden. Der beste Weg um die Teichtechnik zu lagern, ist ein trockener und frostfreier Ort.

Der bauSpezi Weihnachtsbaum-Ratgeber

Links steht ein geschmückter Weihnachtsbaum mit einem goldenen Stern als Spitze, umgeben von verpackten Geschenken mit Bändern, vor einem roten Hintergrund. Die rechte Seite des Bildes ist leer.

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum – ein bunt geschmückter Christbaum ist eine der schönsten aber auch eine der ältesten Traditionen zu Weihnachten. Bei uns ins Deutschland ist er DAS Symbol für das Weihnachtsfest. Aber welcher ist der beste Tannenbaum und wie bleibt er über die komplette Weihnachtszeit schön grün, duftend und nadelt nicht. Wir vom bauSpezi Baumarkt in haben ein paar wichtige Tipps zusammengestellt, damit Sie viel Freude an Ihrem Weihnachtsbaum haben. Die Qual der Wahl – Der richtige Nadelbau Saftig grün oder bläulich, langes oder kurzes Nadelkleid, üppig gigantisch oder klein kompakt und vor allem gut duftend: Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Fichte und Tanne. Unschlagbar ist der beliebte Klassiker zu Weihnachten – die Nordmanntanne. Ihre Nadeln sind weich und eignen sich daher besonders für Familien mit Kindern oder Haustieren. Die Nordmanntanne hat einen geringen Harz-Gehalt, wodurch Sie leider keinen typischen Tannengeruch verbreitet. Die Fichte hingegen hält im Allgemeinen länger als eine Tanne. Ihre langen, spitzen und harten Nadeln gefallen aber nicht jedem. Ein Aufstellen der Fichte ist nur mit Handschuhen möglich. Wer jedoch auf den weihnachtlichen Christbaum-Geruch nicht verzichten möchte, sollte auf jeden Fall zur Fichte greifen. Weitere beliebte Nadelbäume zur Weihnachtszeit sind die Blaufichte und die Edeltanne. Vorsicht beim Transport Um den prachtvolle Weihnachtsbaum unbeschadet nach Hause zu bringen empfiehlt es sich, diesen entweder vom Verkäufer in ein Plastiknetz einwickeln zu lassen oder wickeln Sie den Nadelbaum einfach mit einer Schnur vom Stamm bis zur Spitze ein. Beginnen Sie dabei einfach am Fuß und drehen den Baum beim einwickeln, bis Sie oben angelangt sind. Achtung: Entfernen Sie das Netz beim Auspacken des Baumes von unten nach oben, um Schäden zu vermeiden. Weihnachtsbaum kühl lagern Der Kamin und Heizungen sorgen im Winter für eine angenehme Raumtemperatur. Wärme lässt den Nadelbaum aber schneller nadeln. Daher sollten Sie den Weihnachtsbaum bis Heiligabend kühl in einem Eimer Wasser lagern und auch dort aus dem Netz befreien. Achten Sie darauf, dass der Baum sonnen- und windgeschützt steht. Damit der Baum an Heiligabend nicht gleich alle Nadeln verliert, sollte er sich langsam an die warmen Raumtemperaturen gewöhnen. Holen Sie den Baum zuerst ins Treppenhaus oder Ihren Wintergarten. An Heiligabend kann der Baum dann seinen Platz im Wohnzimmer beziehen. Der perfekte Christbaum-Ständer Damit der Tannenbaum auch stabil und sicher steht ist ein guter Christbaum-Ständer notwendig. Am besten eignen sich Weihnachtsbaum-Ständer, die durch eine Seilzugtechnik und einen Wassertank das Umkippen verhindern. Mit einem Fußpedal können Sie den Seilzug leicht bedienen und den Stamm festspannen. Achten Sie darauf, dass der Christbaum-Ständer ein Wasserspeicher mit Wasserstand-Anzeiger besitzt, damit kein Wasser überlaufen kann. Den perfekten Christbaum-Ständer finden Sie natürlich auch bei uns – in Ihrem bauSpezi Baumarkt in . Gerne beraten wir Sie auch ausführlich zu den verschiedenen Varianten und finden gemeinsam für Sie die richtige Ständer-Lösung. Sprechen Sie uns gerne an.

Feuerwerk: So lassen Sie es sicher knallen

Bunte Feuerwerke explodieren am Nachthimmel und zeigen leuchtend rote, blaue und weiße Streifen und Funken vor einem dunklen Hintergrund.

Für viele sind Raketen und Böller zu Silvester unverzichtbar. Damit das Böllern aber keine gefährliche Angelegenheit wird, sollten Sie einige Sachen beachten. Wie erkenne ich sicheres Feuerwerk? Feuerwerk wird in die Klassen I und II unterteilt. Zur Kategorie I zählen z.B. Wunderkerzen und Tischfeuerwerke – diese sind auch das ganze Jahr über erhältlich. Feuerwerks-Batterien, Raketen und Co. gehören hingegen zur Kategorie II.  Dieses Feuerwerk darf nur vom 29. – 31. Dezember und ausschließlich an Volljährige verkauft werden. Finger weg von illegaler Ware! Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass das Feuerwerk eine Zulassungskennzeichnung der Bundesanstalt für Materialforschung- und prüfung (BAM) vorweist (P I oder PII und eine vierstellige Nummer) Ein weiteres Anzeichen für sicheres Feuerwerk ist das CE-Zeichen in Kombination mit einer Registriernummer. Bei uns im bauSpezi Baumarkt in erhalten Sie selbstverständlich ausschließlich geprüftes und legales Feuerwerk. Bitte beachten Sie auch die Gebrauchsanleitung. Wie lagere ich Feuerwerk richtig? Lagern Sie das Feuerwerk kühl und trocken. Vermeiden Sie zu hohe Temperaturen, die unter Umständen zur Zündung führen können. Feuchtigkeit macht die Ware oft unbrauchbar. Was muss ich beim Entzünden beachten? Beachten Sie die zeitliche Begrenzung: Am 31.12 dürfen Sie ab 18 Uhr und am Neujahrsmorgen bis 7 Uhr böllern. Feuern Sie sämtliches Feuerwerk ausschließlich im Freien ab Halten Sie genügend Abstand zu Menschen, Tieren, Autos und Gebäuden Lassen Sie Blindgänger liegen!

Pflanzen im Winter

Eine Metallschaufel mit Holzgriff ist vor einem braunen, strukturierten Hintergrund teilweise in einem Haufen dunkler Erde vergraben.

Was kann rein, was kann raus? Rein in die Erde Blumenzwiebeln Um im nächsten Frühjahr einen farbenfrohen Start in das Gartenjahr zu ermöglichen, ist jetzt die Zeit, in der die Blumenzwiebeln gepflanzt werden müssen. Als Faustregel gilt: Die Blumenzwiebel immer mindestens doppelt so tief einsetzen, wie sie groß ist. Sonnige oder halbschattige Standorte sind der beliebteste Ort der meisten Blumenzwiebeln. Obstgehölze Im Herbst ist die perfekte Pflanzzeit für Obstgehölze wie z.B. Beerenobst, Apfel- oder Kirschbaum. Im Herbst wachsen Obstgehölze vor dem Winter noch gut an und tragen meist im kommenden Jahr schon Früchte. Um dies zu erreichen, graben Sie einfach ein Pflanzloch in Wurzelgröße aus, sodass diese nicht abknicken. Im Anschluss lockern Sie am besten noch die untere Erde ein wenig auf. Im Anschluss wird der Baum in der Endposition eingepflanzt. Freilandorchideen Die prachtvollen Blüten der Orchideen sind schon lange in zahlreichen Wohnzimmern zu finden aber haben Sie gewusst, dass es auch Freilandorchideen gibt? Zum Beispiel ist die Frauenschuhorchidee eine winterharte Freilandorchidee, welche im Herbst gepflanzt wird. An einem halbschattigen Platz macht sie Ihren Garten zu einem Paradies mit exotischem Flair. Raus aus dem Garten Knollenpflanzen Sie sollten die Knollen von Dahlien, Gladiolen und Begonien aus der Erde graben, da sie sehr frostempfindlich sind. Zudem schneidet man die Pflanzen stark runter und holt sie aus der Erde. Die optimale Lagerung der Knollen befindet sich im Keller und von Sand bedeckt. Ab Mai können sie wieder in den Boden gesetzt werden. Tipp: Beschriften Sie die Knollen mit der Blütenfarbe, so können Sie sie gezielt zu einem wunderschönen Blütenmeer im kommenden Jahr arrangieren. Staudenbeet Um Stauden zu verjüngen oder sie zu teilen, werden diese im Herbst an warmen Tagen ausgegraben. Im Vorfeld schneidet man die wunderschönen Blumen herunter. Im Nachgang wird die ausgegrabene Wurzel vorsichtig mit den Händen geteilt. Das geteilte Stück kann an einer anderen Stelle wieder eingepflanzt werden, sodass dieses vor dem Winter noch anwachsen kann. Kübelpflanzen Kübelpflanzen sollten am Ende des Herbstes in Ihren Wintergarten oder Keller umziehen. Wichtig ist, dass dort keine Temperaturen über 10 °C und unter 0 °C herrschen. Je niedriger die Überwinterungstemperatur, desto weniger Licht brauchen die Pflanzen.

Garten winterfest machen

Eine Person in Jeans und Turnschuhen harkt trockene Herbstblätter in einen grünen Plastikkorb auf einer Rasenfläche.

Im späten Herbst sollten einige Vorkehrungen in Ihrem Garten getroffen werden, damit Ihre Pflanzen unbeschadet den Winter überstehen.

Igel ein Zuhause geben

Eine Nahaufnahme eines Igels auf grünem Gras, der in die Kamera blickt, wobei auf der rechten Seite teilweise ein Holzzaun sichtbar ist.

Der Igel ist unser Freund und Helfer, denn er hält Schädlinge in unserem Garten in Schach. Schnecken, Laufkäfer, Tausendfüßler, Engerlinge, Raupen und Regenwürmer stehen auf seinem Speiseplan. In den Herbstmonaten muss der Igel ordentlich an Gewicht zulegen und einen passenden Unterschlupf für seinen Winterschlaf finden. Und hier kann jeder mit einem igelfreundlichen Garten helfen. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen: Überprüfen: Stellen Sie sicher, dass der Sichtschutz stabil und sicher steht. Reinigen: Entfernen Sie eventuelle Holzreste und reinigen Sie den Bereich um den Sichtschutz. Ein Schlaraffenland für unseren stacheligen Freund schaffen Für die Nahrungssuche des Igels sind vor allem naturbelassene Gärten von Vorteil. Igel sind reine Insektenfresser und vertragen keine pflanzliche Nahrung. Sollten Sie Igel in Ihrem Garten füttern wollen, dann greifen Sie am besten auf spezielles Igelfutter zurück. Alternativ können Sie auch fleischhaltiges Hunde- oder Katzenfutter oder Hackfleisch füttern. Vermeiden Sie aber auf jeden Fall Igel mit Essenresten oder Obst zu versorgen. Halten Sie in Ihrem Garten auch immer flache Schalen mit frischem Wasser bereit. Geben Sie dem Igel keine Milch, sie kann zu tödlichen Koliken führen. Ein naturnaher Garten mit heimischen Pflanzen und Gehölzen lockt Igel an, da sie hier besonders viel Futter finden. Exotische Gewächse sind für die Tierwelt in unseren Gärten oft ohne Nutzwert. Kuscheliges Winterquartier für den Igel Nach dem ersten Bodenfrost geht der Igel auf Wohnungssuche. Von ca. Mitte Oktober bis April halten Igel Winterschlaf. Die Suche nach einem passenden Winterquartier gestaltet sich heutzutage immer schwieriger für den Igel. Lassen Sie Laub- und Reisighaufen aus dem Herbst in Ihrem Garten liegen. Auch dichte heimische Büsche oder Totholz bieten dem kleinen stacheligen Freund Schutz für die Wintermonate. Brennen Sie Ihre Laubhaufen niemals ab, ohne sich vorher zu vergewissern, ob sich nicht schon ein Igel oder auch Vögel, Siebenschläfer und andere Tiere dort eingenistet haben. Igelhäuser kann man aber auch ganz einfach kaufen. Alternativ dient auch ein großes Meerschweinchen- oder Kaninchenhaus, welches mit ein paar Zweigen und Laub ausgestattet, ein kuscheliges Igelzuhause bietet. Igelfreundliche Gartenpflege Halten Sie Ihren Garten gift- und chemiefrei, um Igeln ein Zuhause bieten zu können. Vermeiden Sie auch den Einsatz von Laubbläsern und Co. Vor dem Rasenmähen sollten Hecken, Büsche und hohe Rasenränder auf Igel kontrolliert werden. Decken Sie Schächte, Gruben und Löcher ab, damit der Igel dort nicht aus Versehen reinfällt und nicht mehr rauskommt. Lassen Sie ungenutzte Rasenflächen oder -ecken gerne etwas höher wachsen. Oder verzichten Sie ganz auf grünen Rasen und säen Sie eine Blumenwiese. So fühlen sich nicht nur Igel besonders wohl, sondern auch andere Tiere und wertvolle Insekten.

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