Unsere Empfehlungen:

Mediterrane Gartengestaltung

Eine Person in einem blauen Hemd und einer schwarzen Mütze verwendet einen Gummihammer, um Steine vor einer Steinmauer zu verlegen, und arbeitet im Freien an einem Landschaftsbauprojekt.

Der Süden im Garten Ein Stückchen Urlaub zu Hause. Das könnte es bald bei Ihnen im Garten geben, denn mit unseren Tipps und mediterranen Pflanzen holen Sie sich den Süden in den Garten, auf die Terrasse oder auf den Balkon. Jeden Tag Urlaub genießen, das wäre was für Sie? Dann machen Sie doch aus Ihrem Garten oder aus Ihrem Balkon ein richtiges Urlaubsparadies. Im Süden kommt Terrakotta sehr oft zum Einsatz, daher sind Kübelpflanzen in Terrakotta-Kübeln genau das Richtige für die mediterrane Gestaltung. Zusammen mit den passenden Pflanzen ergeben sie eine Mischung, die südlicher nicht sein kann. Auf einer Terrasse oder einem Balkon kann ein ganzer “Topfgarten“ angelegt werden. Dazu werden verschiedene große Terrakotta-Töpfe und verschiedene Pflanzen benötigt, die einfach in den Töpfen auf der ganzen Terrasse bzw. auf dem Balkon aufgestellt werden. Terrakotta-Töpfe für Ihren Topfgarten finden Sie in Ihrem bauSpezi. bauSpezi wünscht Ihnen viel Spaß in Ihrem Paradies.

Farbenfroher Herbst – Bunte Gartenfreude

Leuchtend orangefarbene und gelbe Chrysanthemen in voller Blüte, dicht gedrängt, mit grünem Laub im Hintergrund. Die Blütenblätter weisen kräftige Farbverläufe auf, und die Blütenmitte ist leuchtend gelb.

Nachdem die letzten Frühjahrs- und Sommerblumen verblüht sind, steigt erneut das Bedürfnis nach Farbe im Garten. Bei richtiger Bepflanzung erstrahlt Ihr Garten an schönen Sonnentagen in einem abwechslungsreichen Farbenschauspiel. So lassen Herbst-Chrysanthemen Ihren Garten an sonnigen Tagen in einem neuen Glanz erstrahlen. Indian Summer – Glühende Farbenpracht In Nordamerika wird der warme Herbst als „Indian Summer“ bezeichnet, weil sich die Blätter der Laub- und die Mischwälder bei diesen Temperaturen stark verfärben. Bei uns hingegen ist dies meist der sogenannte „Altweibersommer“ oder der „goldene Oktober“, der für die schönen Herbstfarben verantwortlich ist. Wenn auch Sie in Ihrem Garten einen Indian Summer erleben möchten, ist die richtige Auswahl der Sträucher und Bäume von elementarer Bedeutung. Für Gärten mit kleiner Fläche eignen sich die verschiedenen Sorten des Fächerahorns mit seiner fein gebildeten Form oder der japanische Ahorn mit exotischen Blättern. Diese färben sich im Herbst blutorange bis orange und passen sich wunderbar Ihrem Garten an. Der Amberbaum ist sehr beliebt in kleinflächigen Gärten und kann einen Kronendurchmesser von 3-4 Metern erreichen. Ende September zeigt sich dieser Herbstbaum in schwarz-violett bis gelborange. Der Essigbaum ist ein, durch seine glutroten Blätter, gerngesehener Partner des Amberbaums. Als Kontrast zu den beiden ist der gold-gelbe Gingko sehr gut geeignet. Wundervoll leuchtende Rottöne bieten aber auch die Zierkirsche und der Wilde Wein. Bäume und Sträucher passen auch sehr gut zu dem Farbenspiel der Stauden, die im September/Oktober ihre prachtvollste Zeit haben. Die sogenannte Fetthenne „Herbstfreude“ nimmt zur goldenen Jahreszeit eine rostrote Blütenfarbe an. Die Goldrute, der Sonnenhut, die Sonnenbraut und das Mädchenauge verwandelt Ihr Herbstbeet in ein gold-gelbes Meer mit unzähligen, winzigen, goldgelben Strahlenblüten. Eines der schönsten Ziergräser für den Indian Summer-Garten ist die Kupferhirse, die mit den anderen Blütenstauden eine wunderbare Ton-in-Ton-Mischung ergibt. Chrysanthemen – Leuchtendes Blumenmeer Die Herbst-Chrysanthemen fallen mit einer Farbenvielfalt auf, die sonst keine Herbstblume bieten kann und verbreiten in Ihrem Garten eine einzigartige Atmosphäre. Die Herbst-Chrysanthemen strahlen in gelb, orange, rot, rosa und weiß bis spät in den November hinein. Bei der großen Sortenvielfalt bleiben so gut wie keine Farb- und Größenwünsche offen. Die Blütenform reicht von klein bis ballartig groß über ungefüllte bis hin zu dicken Pompons. Für den Balkon oder die Terrasse eignen sich hervorragend kleinere Exemplare als Topf- oder Kübelpflanze. Manche Sorten, wie z.B. die zartrosa Sorte „Nebelrose“ oder die weinrot blühende Chrysantheme „Oury“, sind sogar winterhart.

Steingärten

Ein üppiger Garten mit grünen Sträuchern, Blattpflanzen, einem kleinen Teich mit Seerosen, Steinen und rosa Blumen; im Hintergrund ist Gras zu sehen.

Alpin und modern Der Frühling ist der ideale Zeitpunkt, um den Garten neu zu planen und zu strukturieren, z.B. in Form eines Steingartens. Hier bieten sich die Varianten alpiner Steingarten oder Kiesgarten an. Das Anlegen eines Steingartens ist zwar sehr arbeitsintensiv, jedoch lohnt sich der Aufwand im Nachhinein, weil ein Steingarten sehr pflegeleicht und darüber hinaus ein echter Blickfang ist. Steingarten – alpines Flair Ein alpiner Steingarten verwandelt Ihren Garten in eine idyllische Berglandschaft im Miniaturformat. Um die Steingarten-Berglandschaft optimal wirken zu lassen, bietet sich ein Hangstück besonders gut an. Wenn Sie keinen Hang in Ihrem Garten haben, können Sie diesen auch künstlich aufschütten. Als Untermaterial wird meist Kies verwendet, auf den dann Steine und Pflanzen ihren Platz finden. Bei der Auswahl der Steine gibt es zahlreiche Möglichkeiten. So können z.B. Granit, Schiefer, Gneis, Diabas oder Jurakalksteine benutzt werden. Wichtig ist jedoch, dass die verschiedenen Gesteinsarten nicht gemischt werden sollten. Der Garten erhält seine volle Pracht sobald die Steine in unterschiedlichen Größen ihren Platz im Steingartenbeet gefunden haben. Die Pflanzenauswahl sollte sich ebenfalls an den alpinen Pflanzen anlehnen. Für schöne farbliche Akzente zwischen den Steinen sorgen z.B. Zwergglockenblumen, Fingerkraut oder Veilchen. Die Fetthenne und andere Sukkulenten vereinen sich sehr schön mit der Landschaft. Kiesgarten – moderne Vorgärten Kiesgärten sind in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen. Ein großer Vorteil eines Kiesgartens liegt in der leichten Pflege. Die Bepflanzung sollte einer Steppenlandschaft gleichen, daher sind willkürliche Lücken sowie unterschiedliche Höhen bei der Bepflanzung nicht unüblich. Dem Garten wird durch das Pflanzen von verschiedenen Blumen und Gräsern als Gruppe eine besondere Atmosphäre verliehen.  Im Gegensatz zum alpinen Steingarten findet man hier vor allem Gräser und Stauden. Zudem werden auch hier Zwergkoniferen eingesetzt. Im Frühjahr sorgen Zwiebelpflanzen wie Zierlauch oder Tulpen für eine prächtige Farbenvielfalt. Sie können Ihren Kiesgarten ganz individuell gestalten. Steine in zahlreichen Farben und Größen stehen zur Auswahl. Für einen dekorativen Blickfang können z.B. Metalle in Rostoptik sorgen.

Steingarten anlegen – Schritt für Schritt erklärt

Eine Steinstützmauer mit verschiedenen großen Steinen vor einem kleinen Garten mit bunten Blumen, Blattpflanzen und einem Abschnitt mit glatten weißen Kieselsteinen.

Im Steingarten stehen die sprichwörtlichen Mauerblümchen im Mittelpunkt. Der Steingarten ist der Lebensraum für Pflanzen, die mit wenig Nährstoffen, Feuchtigkeit und Erde auskommen. Zum Steingarten zählt auch eine bepflanzte Mauer, die sich zum Beispiel als niedriger Zaunersatz für den Vorgarten anbietet. Vorbild für den Steingarten ist das Gebirge. Die extreme Form des Steingartens ist das Hochgebirge, wo Pflanzen, wie Enzian und Edelweiß angesiedelt sind. Planung Bevor Sie Ihren Steingarten umsetzen, sollten sie das neue Gartenprojekt maßstabsgetreu auf Papier skizzieren. Berücksichtigen Sie dabei auch Lichtverhältnisse, Bodenbeschaffenheit und in der Nähe stehende Bäume. Lage Die Lage des Steingartens sollte vollsonnig, nährstoffarm und wasserdurchlässig sein. Besonders harmonisch wird Ihr neuer Steingarten, wenn Sie diesen an einen Hang oder in Stufen anlegen. Vorbereitung des Bodens Beginnen Sie mit der Auskofferung des Bodens. Heben Sie den Bereich ca. 50 cm tief aus und entfernen Sie alles an Unkraut und Wurzeln. Um Staunässe zu vermeiden, legen Sie eine ca. 25 cm hohe Drainageschicht aus Kies. Unkrautvlies über der Drainage vermeidet das unliebsame Unkraut. Geben Sie im Anschluss ca. 30 cm Erde auf das Vlies. Steine verlegen Die Auswahl der Steine ist maßgeblich für die Optik Ihres Steingartens. Beliebte Steinarten für einen Steingarten sind Sandstein, Granit, Basalt oder Kalksandstein. Beim Platzieren der Steine arbeiten Sie sich von den großen bis hin zu den kleinen Steinen vor. Setzen Sie zuerst die großen Steine. Diese sollten sich etwa 1/3 im Boden befinden, um den Steingarten die notwendige Stabilität zu geben. Im Nachgang werden die mittelgroßen und kleinen Steine nach Belieben verlegt. Anschließend sollten Sie Ihren Steingarten ein paar Tage ruhen lassen, damit er sich richtig absetzten kann. Bepflanzung des Steingartens Ein Steingarten sollte natürlich wirken. Ein leicht angehobenes Beet oder eine Terrassenböschung lassen sich als Steingarten gestalten, indem Steine Ihres Geschmacks zufällig verteilt werden. Dazwischen werden genügsame Steingartenpflanzen, wie Steinbrech, Dach- und Hauswurz, Fünffingerkraut und Schachbrettblume angepflanzt. Fetthenne und Schleifenblume passen ebenfalls gut in den Steingarten. In den Lücken und Nischen zwischen den Steinen bilden Mauerpfeffer, Blaukissen und Andenpolster wahre Blütenteppiche. Nadelgehölze, wie die schwach wachsende Zwergkiefer oder Kriechwacholder, runden das Bild des Steingartens ab. Auch Gräser wie der Bärenfell-Schwingel passen gut in den Steingarten. Unser bauSpezi-Tipp Um Ihren neuen Steingarten Gemütlichkeit zu verleihen, planen Sie eine Sitzgelegenheit ein. Von einer schönen Bank oder anderen bequemen Gartenmöbeln können Sie entspannt auf Ihre neue Gebirgslandschaft in Ihrem Garten blicken.

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